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Bewegungsanalyse

Bewegungsanalyse

Nutzen der Analyse

Biomechanische Bewegungsoptimierung durch Bewegungsanalyse

Unsere videogestützte Bewegungsanalyse berücksichtigt mehr als nur den Fuß, der gesamte Läufer wird untersucht. Die Hauptverletzungsursache im Sport, welche nicht akut auftreten, sind Verschleißerscheinungen durch langanhaltende Fehlbelastung an Gelenken und Rücken. Um diese frühzeitig zu erkennen, stehen wir Ihnen als ein Team von Orthopädieschuhtechnikern und Sportwissenschaftler zur Seite.

Als ein Teil des jährlichen Gesundheitscheck bei Hausarzt oder Sportmediziner, ist auch die Bewegungsanalyse  ein wichtiger Bestandteil zur Gesundheitsvorsorge eines aktiven Menschen. Egal ob Sie joggen, walken, Profihandballer oder Gelegenheitsgolfer sind, eine Bewegungsanalyse hilft Ihnen, Ihren Sport länger gesünder zu betreiben.

Unser Haus beschäftigt sich schon seit über 10 Jahren mit der Gesundheit von Fuß und Bein. Mit Hilfe der Entwicklungen in der Technik und der ständigen Fortbildung unseres Personals haben wir ein professionelles Analysestudio errichtet. Anhand von drei digital gekoppelten Videokameras und einer spezifischen Analyse-Software, ist es uns möglich Ihre Bewegungsdaten aufzunehmen und eingehend zu analysieren. Die gewonnenen Daten dienen uns als Information zur Erstellung Ihrer individuellen Sporteinlage, Ihrer persönlichen Work-Out Planung und geben uns Hinweise zur Wahl Ihres Laufschuhs.

Kompetenzen

Das Laufband  -  Wir nutzen ein Lamellenlaufband. Bei dieser Art Laufband ist konstruktionsbedingt gewährleistet, dass keine Reibung zwischen Band und Bodenbrett beim Auftritt entsteht, was das laufen so natürlich und unverfälscht wie möglich macht.

Computergestütztes Drei-Kamera-System  -  Um eine Bewegung im Ganzen analysieren zu können, muss sie von mehreren Ebenen betrachtet werden. Mit unserem Drei-Kamera-System ist es uns möglich die Bewegung aus der frontalen wie auch in der seitlichen Ebene, aus verschiedenen Entfernungen aufzunehmen.

Betrachtung des Gesamtbildes  -  Oft wird bei Bewegungsanalysen nur das Sprunggelenk betrachtet, genauer gesagt das Ausmaß der Pronation. Diese Faktoren sind verhältnismäßig leicht zu erkennen und setzen nicht zuviel Wissen/Erfahrung voraus. Unsere Analysen werden von zertifizierten Bewegungsanalytikern durchgeführt, die das Zusammenspiel einzelner Faktoren erfassen können und die Laufbewegung als ein Gesamtes betrachten.

Varianten

 

Movecontrol I

Im Mittelpunkt stehen die Füße, Unterschenkel

und die Sprunggelenke. Besonders wird die

Pronations - und Abrollbewegung des Fußes

betrachtet.

  •       Fuß- und Sprunggelenksbeschwerden
  •       Einlagenberatung
  •       Sportschuhberatung

Movecontrol II

Aufbauend auf Move Control I, wird diese Bewegungsanalyse um das Knie erweitert. Zusätzlich werden Tibia-Rotation, dynamische Stellung der Beinachse, Kniebewegungsmuster, Auswertung der Kniebewegung, Umfassende Beratung zur Beinstellung sowie Tipps für den Laufstil erörtert.

  •       Kniebeschwerden
  •       Achillessehnen- und Schienbeinbeschwerden
  •       Laufeinsteiger und CheckUp vor dem ersten Marathon

Movecontrol III

In der umfangreichsten Bewegungsanalyse findet der gesamte Körper Berücksichtigung. Basierend auf Movecontrol II wird in dieser das Becken miteinbezogen. Somit können wir Ihnen detailierte Auskünfte über die Bewegungsabläufe Ihres Laufapparates geben.

  •       Hüftbeschwerden
  •       Therapieresistente Probleme
  •       Ambitionierte Läufer und regelmäßige Wettkampfteilnehmer

Ihre Vorbereitung für die Bewegungsanalyse:

  • Um die Bewegung professionell analysieren zu können ist eine exakte Markierung direkt an der Haut (u. a. an Gesäßfalte, Lendenwirbelsäule sowie der Hüftregion) notwendig. Daher benötigen Männer eine knappe, eng anliegende Schwimmhose oder einen Slip, Frauen einen eng anliegenden Badeanzug, besser einen Bikini oder Slip mit Sport-BH. Um den Halt der Markierungen zu gewehrleisten sollten sie sich vorher nicht eincremen.
  • Bitte bringen Sie ihre sportspezifischen (wenn auch abgetragenen) Schuh sowie Einlagen mit.
  • Sollte ein ärztlicher Befund vorliegen, kann dieser ebenfalls gerne mitgebracht werden.

Ablauf

1. Die Fußanalyse

Erfahrungsgemäß kann schon der bloße Anblick und die Palpation des Fußes wichtige Informationen liefern. Zudem wird der Fuß sowohl statisch über einen Fußscan, als auch dynamisch, in der Gang-/Laufbewegung, analysiert. Aufgrund der exklusiven Länge von zwei Metern und über 16.000 Sensoren können nicht nur Druckspitzen diagnostiziert, sondern auch Daten zur Rotation der Fuß- bzw. Beinachse, der Schrittlänge, dem Abrollverhalten und weiteren biomechanisch relevanten Daten erhoben werden.

2. Die Markierung

Ohne anatomisch exakte Markierungen der Körper- und Gelenkachsen ist keine aussagekräftige Analyse möglich. Erst durch die angebrachten Markierungen können die Gelenkbewegungen mit der Analyse-Software exakt nachvollzogen werden.

3. Die Videoaufnahmen

Sie erfolgen hauptsächlich Barfuß über drei fest installierte, synchron geschaltete digitale Kameras, so dass die relevanten Gang- oder Laufphasen exakt mit Hilfe einer spezifischen Analyse-Software ermittelt werden können. Aufgenommen wird der Gang bzw. Lauf in der jeweils gewohnten Geschwindigkeit, um Referenzen ziehen zu können.

4. Die Analyse des Sprunggelenks

Das Augenmerk wird auf die Beweglichkeit des Sprunggelenkes und der Fußabrollbewegung gelegt. Da das Sprunggelenk jedoch auch von der Beinachsen- und Beckendynamik beeinflusst wird, sollte sich eine Analyse keinesfalls nur auf die Betrachtung des Sprunggelenkes beschränken.

5. Das Bewegungsmuster des Kniegelenkes

Bei Knie-, Achillessehnen- und/oder Schienbeinbeschwerden ist das Kniebewegungsmuster und die (dynamische) Stellung der Beinachse aussagekräftig. Oftmals verändern sich bei Beschwerden unter Belastung, also in der Dynamik, die Beinachsenstellung (Bsp.: Aus einer geraden Beinachse im Stand entsteht unter voller Belastung ein "X-Bein").

6. Analyse des Beckens

Sinnvoll ist eine Betrachtung des Beckens hinsichtlich des "Trendelenburgzeichens", um (potentiellen) Lendenwirbelsäulenbeschwerden auf den Grund gehen zu können. Dabei wird die Tendenz des Beckens zur Verkippung untersucht. Auch für den Läufer mit Wettkampfambitionen ist diese Analyse sinnvoll, da das Beckenverkippen eine starke Leistungsminderung bewirken kann.

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